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Pa.mo.ki.ly is the first two letters of Patrick, Monika, Kim, Lynn.


With the start of this blog, we start also a new chapter in our life. We started with our own boat, travel trough the world with our kids. One dream comes true, and we will be open for all that, this way will bring to us.

Sonntag, 29. Juli 2012

Immer wieder kreuzen sich unsere Wege. Ein Segler von Star Clipper.

 

 

Und während die Eltern sich zusammen zum Cafe treffen passen unsere Kinder auf das Dinghy auf.

 

 

So haben wir in den letzten zwei Wochen nochmals 400 Seemeilen zurück gelegt bis Triest.

 

 

 

 

Wir sind die letzten Tage jeden Morgen zwischen 05:00 und 06:00 losgefahren und haben das weiche Licht über den malerischen Inseln und diese Bilder voll in unser Herz geschlossen.

 

 

100 Tage ist es her als wir losgefahren sind. 50 Tage davon waren wir auf dem Meer. Ca. 2500 Seemeilen haben wir nun zurück gelegt. Pünktlich und unversehrt geben wir die Hagazussa nun ab. Ein super Segelschiff mit dem es jederzeit ein gutes Gefühl war auf dem Meer zu sein und am Wind zu segeln.

 

Die letzten Tage sind wir zügig durch Kroatien gesegelt. Von Korcula sind wir alles durch die Inselwelt der Kornaten gefahren / gesegelt, und haben teile der Kavarner Bucht besucht.

 

 

Die Inselwelt hier ist so toll das wir locker eine ganze Saison darin verbringen könnten ohne zweimal den gleichen Ort zu besuchen.

 

 

Die Inselwelt hier in Kroatien ist zudem auch ein tolles Navigationsgebiet. Es gibt kleine Kanäle und Ecken die sehr genau zu fahren sind und die Betonnung korrekt zu befahren ist.

 

 

Im Abendrot glauben wir uns manchmal fast auf einem anderen Planeten zu sein.

 

 

Dienstag, 24. Juli 2012

35 Seemeilen weiter sind wir nun in die ACI Marina Palmižana - Island Sveti Klement. Da geht die Post ab. Auch heute wollen wieder alle in den Hafen. Es ist wechselhaftes Wetter und wir haben heute auf dem Weg eine kräftige Douche erhalten.

 

Die Insel hier in ein Naturphänomen. Solche Inseln glaubte ich nur in der Südsee zu finden.

 

 

Draussen warten die Boote das vielleicht doch noch ein Platz frei wird. Doch wer um 14:00 nicht im Hafen ist muss draussen bleiben. Ist bei gutem Wetter auch kein Problem.

 

 

 

Am gegenüberliegen Steg wo die Charter liegen geht die Post ab und es scheint eine lange Nacht zu geben.

 

 

 

 

Routen Info: Korcula  - Hvar, Palmizana

Wind: Tramontana 5 - 25 Knoten ( In den Gewitter )

Wetter: Wechselnd bewölkt, + / - 25 C ( kalt )

Wasser: 28.5 C

Distanz: ca:36 Seemeilen

Speed: Unter Motor 6 - 7 Knoten

 

Montag, 23. Juli 2012

So nun ist er da. Mit Regen, Blitz und Getöse ist nun Gestern Abend das gekommen wovon alle schon Tage zuvor gesprochen haben. Die Bora. !  In Korcula ist dies nicht mehr, als dass was wir mit 5 – 6 Bf. auf den Jura Seen kennen. Sobald man jedoch den Schutz den Inseln verlässt, soll der Wind immer noch 35 – 55 Knoten betragen und die See 4 – 5 ( Grobe See), die Wellen 2,5 – 4 m betragen. Nix für uns 


Morgen soll der Spuck fast vorbei sein und es gibt gute Aussichten zum Auslaufen und weiter Richtung Triest zu fahren.




Sonntag, 22. Juli 2012

Der Hafen ist nun voll und die Yachten werden im fünf Minuten Abstand weg gewiesen. So warten nun alle auf den „Sturm“ ( oder besser das schlechte Wetter ) welcher wohl in den letzten Tagen über die Schweiz via Istrien nun auch zu uns kommt. Und es kommt doch nicht.  Oder vielleicht dann doch ? Jeden falls hat hier jeder seine eigene Theorie und den Hafendirektor wird es freuen wenn er bis auf den letzten Platz belegt ist.

So hat es hier nun kleinere und grössere Yachten. Unsere Girls lassen natürlich keine Gelegenheit aus und alles zu Erkunden und sich möglichst jede Yacht anzusehen. Und wie es scheint haben sie sich gerade mal wieder einen grossen Fisch geangelt. Die „ MV Blue Albacor „ LONDON hat im Moment gerade eine Schweizer Familie aus Nyon an Bord“ und so haben sich unsere Girls schnell auf die Yacht geschlichen. Ist eben doch gut wenn man viele Sprachen spricht. :-)



Auf unsere Frage an die Mädels, was Ihnen denn an diesem Luxus Schiff besonders gefallen hat meinte Lynn. DER KOCH. "Der hatte noch so einen langen lustigen Hut an "


Samstag, 21. Juli 2012

So warten wir nun gespannt auf unseren ersten „Bora Bora“. ( Dieser soll ja gemäss Statistik in diesem Monat nur einmal vorbei kommen ) Der Hafen füllt sich nach und nach wir sind froh einen tollen Anleger gefunden zu haben.

 

 

 

21.07.2012 Nach 30 Stunden und 255 Seemeilen laufen wir in Korcula in Kroatien ein. Wir haben unsere Route angepasst. Es soll Bora Bora ( Wind ) kommen. In der Nord Adria bis zu 60 Knoten, bei uns in Central Adria 35 – 45 Knoten. Da wir immer wieder verschiedene Challanges an der Hagazussa haben gehen wir kein Risiko ein und legen am Morgen in Korcula an, erledigen die ganze Administration mit Police, Custom, und Zoll bevor wir in die Marina Korcula einlaufen können.

 

 

 

 

Der Ort und die Insel ist unglaublich schön. Der Blick auf die Berge der nahe gelegenen Insel geben ein wenig das Gefühl von Heimat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.07.2012 Wir laden nun Susanne und Michael nach 2 Wochen in Corfu ab und segeln den rest unserer Hagazussa Reise alleine weiter.

 

Wir können hier in der Gouvia Marina, Corfu den Autopilot reparieren und machen einmal mehr ein paar Unterhaltsarbeiten an der Hagazussa. Der Hafen hier bietet alles was für Schiffsreparaturen nötig ist.  

 

Corfu gefällt uns speziell. Die Insel ist mit vielen Bäumen bewachsen und alleine die Buchten im Nordosten der Insel sind Traumhaft schön. Wir wollen gar nicht mehr weg. !

 

 

Blick zurück in die Marina Gouvia, Corfu. Die Bucht bietet nicht nur perfekten Schutz, es gibt auch gute Ankerplätze.

 

 

Bei der Einfahrt in die Gouvia Marina ist die Fahrrinne zu beachten. Wer nicht schaut bleibt hängen.

 

 

 

 

 

20.07.2012 Nun liegt noch der ganze Stiefel ( Die Adria ) vor uns. 500 – 600 Seemeilen, je nach Weg den wir wählen.

 

 

 

Also machen wir uns mal auf den nächsten längeren Schlag bereit. Wir wollen 200 – 300 Seemeilen / ca. 30 – 40 Stunden zurück legen. Haben viel Zeit zum Fischen.

 

 

Sonntag, 15. Juli 2012

Und so haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht und fahren in griechische Gewässer ein.

Die kleine Insel Ormos Errikousa bei Korfu ist einen Besuch wert.  Obwohl das im Moment die Buchten voller Charter Schiffe sind. Es ist Ferienzeit.




Toll, wieder in Griechenland zu sein.


Und am nächsten Morgen sind schnell einmal alle wieder weg, wir haben die Bucht fast für uns alleine, den bereits am Mittag wollen viele einen neuen tollen Ankerplatz finden.

15.07.2012 Nun liegen wir hier auf Korfu an der Ostküste in der Ormos KALAMI eine wunderschöne Bucht mit Tavernen und einem tollen Badestrand.



Die Hagazussa vor Anker und wir beim ersten griechischen „Café Frappe“

Kim geht wieder mal an Steuer. Eine gute Hilfe wenn der Autopilot nicht will.

 

 

 

Ein ganz normaler Frühstückstisch auf der Hagazussa

 

 

 

Und wieder kreuzen sich unsere Wege. Die Ulisse 105 ( Eigner: Americas CUP Team Besitzer „LUNNA Rossa“ ) und die Hagazussa liegen neben einander. Und zu für einmal scheint die Hagazussa ganz klein.

 

 

 

 

Der Porto Touristico von Maria di LEUCA mit dem Leuchtfeuer.

 

 

 

 

Routen Info: Crotone – St. Maria di LEUCA – Corfu, 130 Seemeilen

Wind: N – NW 10 – 16 Knoten

Wetter Sonne, Sonne, Sonne bei  - 40 C

Wasser: 29 - 30,5 C das höchst gemessene

Distanz: ca: 60 Seemeilen

Speed: Unter Motor 6 - 7 Knoten bei den 23 Knoten haben wir im 2 Reff ( Gross und Genua ) 9 Knoten erreicht.

 

 

Der Sonnenaufgang auf dem Meer. Er ist jeden Tag wert dafür früh aus den Federn zu gehen.

 

 

 

Es ist wieder einmal Zeit um einzukaufen. In Crotone finden wir im YKC eine super Marina vor. Alle super nett und hilfsbereit.

 

 

 

So versuchen wir auch unseren Autopiloten provisorisch wieder in Gang zu setzen.  Erfolgreich, jedoch verliert er Öl.

 

 

 

So hat jeder seine Prioritäten.  Bsp. Das Business Office von Lynn

 

 

 

 

 

 

 

 

Routen Info: Roccello Ionica – Crotone, 66 Seemeilen

Wind: Wechselnd aus N, NW mit 10 - 18 Knoten

Wetter Sonne, Sonne, Sonne bei 44 C in St. Maria di LEUCA

Wasser: 29 - 30,5 C das höchst gemessene

Distanz: ca:  Seemeilen

Speed: Unter Motor 6 - 7 Knoten, unter Segel haben wir bei Halbwind 7 - 9 Knoten.

 

Mittwoch, 11. Juli 2012

(10.07.2012)  Eine längere Strecke steht uns bevor. Auf dem Weg von Messina bis nach Crotone (130 Seemeilen) gibt es nur einen für uns, evtl. brauchbaren Hafen.  Roccella Ionica neigt zum Versanden und hat gemäss Hafenbuch um die 2 Meter Wassertiefe vor dem Hafen.  Wir versuchen es einfach mal. Mit hoch gezogenem Kiel passieren wir die Einfahrt,  die wohl als die schmalste Einfahrt in unsere bisherige Geschichte eingeht.

Sicht auf die Burg von Roccello Ionica und das Städtchen das 3,5 Km weg vom Hafen liegt.



Die Untiefe ist gut markiert.


Ganz schön viel Sand welcher hier in die Einfahrt gelangt.


Der Bagger mit dem Absaugschlauch steht bereit. Und vielleicht als Mahnmal ist auch gleich ein gestrandetes Schiff am Pier festgemacht.



Auf dem Weg nach Crotone hat sich wiedermal einiges an Instrumenten und Schiffsequipement verabschiedet.  So zwei der ST 70 Display, dann sind wir wieder einmal ohne funktionierendes Schaltgestänge in den Hafen von Roccella Ionica eingelaufen und haben nur mit Vorwärtsgang an den Pier angelegt. Nun wissen wir jedoch woran es liegt und wir konnten den Schaden selber beheben. So bleibt noch das Problem zu lösen das der Motor ca. erst im 6 -10 Anlauf startet und vorher kein Pieps von sich gibt. Aber auch das finden wir noch heraus.

Routen Info:
Wind: Wechselnd aus allen Richtungen, am Morgen beginnend mit 23 Knoten bei Messina, danach finito
Wetter Sonne, Sonne, Sonne bei 30 - 40 C
Wasser: 29 - 30,5 C das höchst gemessene
Distanz: ca: 60 Seemeilen
Speed: Unter Motor 6 - 7 Knoten bei den 23 Knoten haben wir im 2 Reff ( Gross und Genua ) 9 Knoten erreicht.

Für uns heisst es nun losziehen das wir die gut 500 Seemeilen in 14 Tagen schaffen und Michael und Susanne rechtzeitig in Corfu absetzen können.

 

 

Für einen Abstecher nach Taormina ( Nord Ostküste Sizilien ) musste die Zeit jedoch reichen. Es soll zu den schönsten und meist besuchten Plätzen von Sizilien gehören.

 

 

 

An Touristen und Besuchern mangelt es hier nun wirklich nicht.

 

 

 

 

Und das ganze mit Ausblick auf den Vulkan Ätna.

 

 

Wir haben die Hagazussa in der Baja di Taormina vor Anker gelegt. Der  Herr vom Bijenfeld wollte bescheidene 90 Euro für einen Nacht an der Boje. Zzzz. „Die spinnen die Römer“

 

 

 

 

 

 

Und was findet Ihr. ?? der Hut würde doch gut zu mir passen. 

 

 

 

 

 

Und wenn es dann doch kein Hut ist, dann zumindest eine der feinen Glace in Italien.