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Pa.mo.ki.ly is the first two letters of Patrick, Monika, Kim, Lynn.


With the start of this blog, we start also a new chapter in our life. We started with our own boat, travel trough the world with our kids. One dream comes true, and we will be open for all that, this way will bring to us.

Donnerstag, 31. Januar 2013

Besuch im Elephant Nature Park von Lek Chailert

Es war vielleicht ein wenig naiv als wir in Laos in den Dschungel rausfuhren und glaubten einfach Elefanten zu treffen…….
So haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, Elefanten zu sehen welche Artgerecht gehalten werden. Es sollte kein „Touristenzoo“ sein, kein Elefantenreiten angeboten werden, sondern vielmehr eine Erfahrung, wie Elefanten in Asien leben, und was das Symbolträchtige Tier in Thailand alles auf sich hat. Denn der Elefant ist hier auf jeder Bierdose, in jedem Tempel und auf jedem T-Shirt etc. abgebildet. Rechte jedoch hat er nicht mehr als ein Hund oder eine Kuh.
 
Herauskristallisiert hat sich der Elephant Naturpark von Lek Chailert in Chiang Mai. http://www.elephantnaturepark.org/index.htm
 
 
Was sie hier für diese grauen Riesen in Not auf die Beine gestellt hat ist einzigartig in Thailand, und zugleich eine Chance für den weiteren Bestand der Indischen Elefanten in Südostasien.
 
 
Die Tiere leben hier auf einem riesigen Areal, so gross wie 50 Fussballfelder, und eine weitere Gruppe Elefanten lebt in einem Teil des Urwaldes bei Chiang Mai.
 
Alle Tiere in ihrem Park, besitzen eine tragische  Geschichte. Zwei davon sind zum Beispiel Blind. Die Elefantenbesitzer haben ihnen die Augen ausgeschlagen, dies infolge von Ungehorsam als Arbeitselefanten. Andre haben ein gebrochenes Bein weil sie in Kambodscha auf Tretminen kamen und diese explodiert sind. Die Geschichten der 30 Elefanten im Park geht ans lebendige und wir waren froh dass die Kinder nicht alles verstanden haben.
 
Doch das unglaublichste Prozedere ist,  wie ein Elefant gezähmt wird. Wie er zum Arbeits- oder Touristen Elefanten gemacht wird. Hier zu sehen: http://youtu.be/YcvGGe-zpIA
 
 
Kein einzige Mahut ( Elefantenführer) hier benutzt einen Stock. Böse, junge (verspielte) und wildere Elefanten haben eine Glocke um den Hals, so hört jeder wenn er angerannt kommt und kann sich in Sicherheit bringen.
 
 
Die folgenden Bilder zeigen dass Elefanten friedliche Tiere sind. In Freiheit lassen sie uns in Ruhe wenn wir ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen. Im ENP von Lek lernen die jungen Elefanten den Menschen zu respektieren.
 
 
 
 
Auch diese alte Elefantendame oben wurde von einer Tretmine verletzt und kann kaum mehr gehen.
 
Eine Elefantenmutter hat nach ihrer Rettung auch gleich ein Junges geboren. Navann: http://elephantnaturepark.org/herd/navann.htm  der junge Bengel ist immer für einen Spass zu haben.
 
 
 
Wann immer ihr in Chiang Mai seid. Ein Besuch bei Lek Chailert ist ein unvergessliches Erlebnis und hilft die Jährlichen Kosten von U$ 250‘000.—zu decken.
 
 
 
Lek Chailert kümmert sich zudem um mehr als 300 Hunde und mehrere hundert Katzen die Sie von der Strasse geholt hat.
 
 
 
 
 

Mittwoch, 30. Januar 2013

Unser zuhause in Chiang Mai

Mittlerweile sind es auch schon ein paar Tage die wir in Chiang Mai angekommen sind. Anders als reserviert, sind wir nun in dem kleinen Guesthouse mit Namen „Staywithme“ http://www.facebook.com/search/results.php?q=staywithme+chiangmai&init=quick&tas=search_preload&search_first_focus=1359468261398#!/staywithmeguesthouse?fref=ts 

 

Eine kleine ruhige Oase die erst gerade vor einem Monat eröffnet hat. Es ist daher auch noch nicht alles perfekt aber die Leute hier sind sehr herzlich und geben alles um unseren Aufenthalt so toll wie möglich zu machen.

 

 

Das Guesthouse hat einen kleinen Garten und der Lärm der Autos in Chiang Mai ist weit weg obwohl wir nur ein paar Schritte vom grossen Gate zur Innenstadt entfernt.

 

 

Sala Kaew Ku - Skulpturenpark

Eine unserer letzten Aktivitäten in Nong Kai war der Besuch des Sala Kaew Ku, Skulpturenpark. Der Park liegt etwa 5 km östlich der Stadt Nong Khai, man glaubt sich im Dschungel versunkenen Tempel gegenüber stehend. Tatsächlich handelt es sich um einen Garten mit skurrilen Beton-Skulpturen. Dieser wurde gegen Ende der 1970er von Luang Puu Bunleua Surirat, einem thailändisch-laotisch-indischen Schamanen geschaffen wurde - einem „Verrückten“, wie die Bewohner des Provinzstädtchens schmunzelnd erzählen.

 

Die wohl eindrucksvollste Statue zeigt den meditierenden zukünftigen Buddha, wie er von einer siebenköpfigen Naga vor einem Gewittersturm beschirmt wird.

 

 

 

 

 

Für uns ist der Skulpturenpark  von Sala Kaew Ku, neben Angkor Wat und Bagan / Myanmar wohl eines der eindrücklichsten, unvergesslichsten Erlebnisse unserer Reisen. Besonders interessant waren die Skulpturen des Chinesischen Lebensrad dargestellt in einzelnen Skulpturen für jeden Abschnitt des Lebens.

 

 

 

 Unten als Beispiel eine der Skulptur für die sechs Sinne des Menschen.

 

 

Für uns war es beeindruckend einmal (physisch) in mitten seines eigenen Leben zu stehen, umherzugehen, zurück zu blicken und zu schauen was noch vor uns liegt.

 

Dienstag, 22. Januar 2013

Zurück in Nong Khai / Thailand

Reisen heisst weiter ziehen. Mit einem echten und diesmal sichtbaren, gültigen zwei Monats Visa für Thailand sind wir wieder zurückgekehrt. Eine kurze abwechslungsreiche Fahrt über die Freundschaftsbrücke nach Nong Khai.
 
 
Nebst dem Mega Gepäck das wir mit schleppen durfte Lynn's „ Orky“ natürlich nicht fehlen.
 
 
Die Guesthouse Reservation hat natürlich nicht geklappt. Nur mit Familienbonus und viel guten Zureden haben wir noch einen Raum erhalten. Das Mut Mee ( http://www.mutmee.com/ )  ist eine echte Oase am Mekong auf der Thai Seite und können wir 100% weiter empfehlen.
 
 
Wunderschön mit Garten, einer Schaukel, perfektem Schulzimmer und einem tollen Raum für uns vier.
 
@ LDJJ: Wir an Eurer Stelle würden sofort wir wieder zurück ins Mut Mee kommen. Reisen in Laos ist anstrengend und die zahlbaren Räume sind voller Mücken. ;-) oder ?
 

Vientian mit dem Velo

Einer unserer letzten gemeinsamen Ausflüge mit LDJJ in Vientian. Wir haben uns Fahrräder gemietet und sind der neuen Uferverbauung gefolgt. . (Miete für 1 Fahrrad einen Tag = 10'000 KIP/ € 1.--)

 

 

 

Und zum Abschluss gab's noch einmal Café und Kuchen in einer der tollen französischen Bäckereien von Vientiane.

 

 

Sonntag, 20. Januar 2013

Wo gibt es den hier bitte Elefanten ? 3/3

Nix von Zerstörung, aber auch nix von Elefanten………… noch weit und breit kein Turm. „Wie erklären wir das bloss alles unseren Kindern

 

 

So stellten wir uns der Situation und liessen die Katze aus dem Sack. „Kinder, es gibt wohl nur eine ganz, ganz geringe Chance das wir heute Nacht auf dem Tower Elefanten sehen werden, die letzten Begegnungen sind bereits drei Jahre her“  Die Enttäuschung war gross und die Beine wurden zugleich umgehend schwer und der Weg steiniger. Kim meinte dann auch das der ganze Weg hierher, der Ausflug und all die Mühe regelrecht für die Katze war.

 

 

Doch beim Tower angekommen war der Unmut verflogen und die Kinder kletterten auf den Turm als ob sie gerade ein Schiff entern wollten. Die bereits  früher angereisten 3 Paare aus Lettland wären wohl am liebsten wieder abgereist. Fertig mit der Idylle, dem lauschen der Vögel und dem vielen Platz auf dem Turm.

 

 

Rauf und runter, Kindergeschrei und eine Menge Geschichten wurden erzählt.

 

 

Die Führer machten sich sogleich ans kochen, denn wir sind exakt zum Sonnenuntergang im Turm angekommen und da lässt die Dunkelheit nicht lange auf sich warten.

 

 

Es gab ein einfaches aber köstliches Abendessen aus Reis und Gemüse.  Der Austausch mit unserer Mitbewohnern hielt sich in Grenzen, es war kaum möglich ihnen ein Wort abzuringen.

 

 

Ein paar Witze, nette Worte von den Guides, dann gegen 20h00 verbreitete sich die Müdigkeit, niemand hatte Lust die Nacht aufzubleiben und nach Elefanten Ausschau zu halten.

Mittlerweile war es stockdunkel und wir waren gespannt wie unser Nachtlager aussehen sollte.

 

 

Unter eher harten Bedingungen, nur mit Bastmatte am Boden (ohne Matratze!!!;-) verbrachten wir die Nacht. Die Kinder haben wohl mehr geschlafen als die Eltern, dies nicht etwa wegen all der Elefanten welche uns in der Nacht aufgeweckt hatten, uns „Alten“ war der  direkte Bodenkontakt etwas ungewohnt. Doch trotz einer eher schlaflosen Nacht war es ein schönes Erlebnis für gross und klein.

 

Am Morgen waren alle früh wach, denn es wurde schon gegen sechs Uhr hell.

 

 

Die Laune unserer Mitbewohner hatte sich auch über Nacht nicht verbessert da auch sie keine Elefanten entdeckt hatten. Nachdem die Guides unsere Kinder auch noch ins schnitzen von Bambusflöten eingeweiht haben ergriffen alle anderen die Flucht.   

 

Und sollte es doch noch irgendwelche Tiere oder gar Elefanten in der Nähe gegeben haben, spätestens jetzt waren sie weg !

 

 

 

Und so gingen wir wieder zurück in Richtung Ban na und nahmen viele tolle Erinnerungen mit auf den Weg.

 

 

Auch wenn wir die Elefanten und alle üblen Geschichten dazu nur auf dem Tower angemalt erleben durften, so bleibt dieser Ausflug noch lange in guter Erinnerung,

und wir werden die glücklichen Elefanten weiter suchen.

 

 

 

 

Hat super Spass gemacht LDJJ. MERCI

 

Wo gibt es den hier bitte Elefanten ? 2/3

So waren wir nun im Camp Office von Ban na und schauten uns schon nach dem Ausmass der Elefantenzerstörung um.

 

Die Präsentation der Kosten für den Trip war schon mal sehr professionell.

 

2 x Führer für uns 8 Personen, davon vier Kinder = 350‘000 Kip

Village Found (Entschädigung der Dorfbewohner für den Elefantenschaden) = 350‘000 Kip

8 x Abendessen und Frühstück für uns (wobei die Kinder wohl nicht viel davon Essen werden) = 150‘000 Kip

8 x Übernachtung im Elefantenturm = 500‘000 Kip

Equipement für die Übernachtung = 160‘000 Kip

Eintrittsgebühr in den Park = 100‘000 = Kip

 

Total der Kosten für den Besuch des Elefantenturm mit Übernachtung = 1.650‘000 Kip  (ca. 165.—Euro)

 

Ok der Preis war stolz, doch in Anbetracht auf die Zerstörung und ein Leben in mitten von Elefanten entschieden wir und diesen „Unterstützungsbeitrag“ zu bezahlen.

 

Familie Keel wusste, das es in Vientiane einen tollen Buchladen gibt. http://www.bigbrothermouse.com/index.html  Dieser produziert Bücher für Kinder von Laos.

Dies soll den lokalen Kindern den Zugang zum Lesen in Laotisch und Englischer Sprache ermöglichen, ihnen die Welt ausserhalb von Laos näher bringen.  

 

 

In Windeseile hatte es sich herumgesprochen das nun „ Fall(r)ang“ im Dorf seien, welche  Schulmaterial verteilten und

so ging es nicht lange bis die Kinder aus allen Häuser kamen.

 

 

Die Freude der Laotischen Kinder war riesengross;-)

 

„Nun kann es los gehen,….. „Juhee“, die Kinder waren schon ganz zappelig als wir am Dorfausgang das Schild

passierten welches auf die Gefahren eines Alleingang hinwiesen.

 

 

So liefen wir los, die Reise zum Elefantenturm (ca. 2 Stunde) war alleine schon ein tolles Abenteuer für die Kinder…und für uns Eltern eine schöne Wanderung.

 

Ab und zu begegneten wir seltsamen Leuten mit Maschinen, diese sahen aus wie Relikte aus dem Apollo 17 Projek

zur Landung auf dem Mond. Oder ein bevorstehender Angriff der Taliban stand auch zur Diskussion.  J

 

 

Schlussendlich waren das nichts anderes als Bauern mit Traktoren und Fahrzeuge zum Führen von Holz.

 

 

Vorbei an Reisfeldern, durch kleine Flussläufe und manchmal mitten durch den Dschungel ging unsere Reise.

 

 

 

 

Aber wo sind nur die Elefanten???? Ich als ehemaliger „ Halbpatziger Elefanten Mahud „ wusste das es geknickte Bäume, abgefressener Bambus, Kot, Fussabdrücke

und Elefantenborsten an den Bäumen geben musste wenn sich hier Dickhäuter tummeln.

 

So  konnte ich mir die Frage nicht verkneifen. „Wann sind zum letzten mal  Elefanten gesehen worden? „ Die Antwort des Guide lies ein wenig auf sich warten und

kam eher zögernd. Oh very long time, may be three years a go

 

Na, das haben wir uns doch fast noch gedacht !

 

 

 

Freitag, 18. Januar 2013

Wo gibt's den hier bitte Elefanten ? 1/3

Da wir unseren Kinder keine eingesperrten Elefanten vorführen wollten, haben wir uns intensiv umgeschaut wo die Chance besteht einen der wenigen noch wilden Elefanten in Laos zu sehen.
 
 
Zusammen mit „LDJJ“ (Lars, Daniela, Jill,Joya) gingen wir also auf Elefanten suche.
 
In einem Dorf mit Name „Ban na“, ca. 100 Kilometer weg von Vientiane sollte es noch wilde Elefanten geben. Diese würden jedoch den Dorfbewohnern dieser Gegend das Leben schwer machen da sie kommen, das süsse Zuckerrohr wegfressen und die Ernte zertrampeln. Dieses Leiden machte sich die Bevölkerung zum Vorteil und baute zusammen mit deutschen NGO’s einen Elefanten- Beobachtungsturm.
Angepriesen wird das ganze als Phou Khao Khoay Naturschutzgebiet mit seinen nebelverhangenen Bergen, Flüssen, Wasserfällen und Wäldern, als einen idealen Ort für Aktivitäten wie Trekking, Radtouren, Bootsfahrten und Wildtierbeobachtung. Die am Rande des Schutzgebietes liegenden Dörfer, in denen Touristen übernachten und das Leben der Laoten kennen lernen können, sind Bestandteil eines ökotouristischen Projektes, das auf die Entwicklung eines sanften, umweltverträglichen und sozialen Tourismus setzt.
Highlights: Ban Na Elefantenturm mit Übernachtung & Elefantenbeobachtung. Der Elefantenturm ist Teil eines groß angelegten Schutzprogrammes für die wild lebenden, stark gefährdeten Elefanten in dieser Gegend.
 
 
 
So liessen wir uns auf dieses Abenteuer ein und nahmen die staubige Fahrt nach Ban na mit den Kinder unter die Räder. Zuerst per TUK TUK.
 
 
anschliessend per Jumbo, Sammeltaxi ab der „Southern Bus Station.
“Alleine der Besuch hier vermittelte uns ein Abenteuerliches Gefühl.
 
 
Hier gibt es sie noch die alten Busse von Laos.
 
 
 
Und so war dann schon alleine die Fahrt zum Elefanten Dorf für uns und die Kinder ein frohes Abenteuer.
 
 
 
Und ca. zwei Stunden später sind wir in Ban na vor dem National Park Office angekommen.